Die Stifter

VON EINER LEBENSEINSTELLUNG ZUM STIFTER-GEDANKEN.

ÜBER DIE STIFTER WALTER UND MARGARETE MÜLLER

Walter Müller folgte von Anfang bis zum Ende seines Berufslebens Werten, die auch heute noch für den Erfolg und das Erreichen beruflicher Ziele maßgeblich sein können.

1918 in Berlin geboren, ging er nach der mittleren Reife seinen Wunschberuf „Koch“ zielstrebig an. Nach ersten erfolgreichen Anstellungen in internationalen Häusern wurde seine Karriere zunächst durch den Zweiten Weltkrieg gestoppt. Doch Walter Müller verfolgte seinen Traum auch nach Kriegsende weiter und gründete mit seiner Frau Margarete sein erstes eigenes Restaurant, das „Hilmer“, in Eppendorf.

Kreativität, Energie und vor allem Ausdauer waren die Zutaten dafür, dass sich das „Hilmer“ nach kurzer Zeit einen Namen in ganz Hamburg machte.
Walter Müller war ein Mensch, der Chancen erkannte, wenn sie sich boten. In den darauf folgenden Jahren war dies eine Ausschreibung für die Festhalle in Planten und Blomen, die er übernahm und schon nach kurzer Zeit sehr erfolgreich führte.

Walter Müller wurde von Kollegen und Freunden für seinen respektvollen und fairen Umgang mit anderen sehr geschätzt. Was ihn als Stifter für jeden Stipendiaten auch zum Vorbild macht, war seine lebenslange Einstellung die Dinge niemals oberflächlich, sondern mit großer Gründlichkeit zu betreiben. Sich mit technischen Neuerungen in der Gastronomie beständig auseinander zu setzen und immer über den Tellerrand hinaus zu schauen. Teil des Erfolgs war auch sein fundiertes Wissen über betriebswirtschaftliche und steuerliche Fragen in der Gastronomie.

1965 wurde er Vorsitzender der Fachabteilung Mittel- und Großbetriebe innerhalb des DEHOGA Hamburg e. V. und später auch einer der stellvertretenden Präsidenten.

Die Sitftung wurde durch Walter und Margarete Müller mit dem Anliegen gegründet, junge Menschen mit dem beruflichen Ziel „Koch“ und dem Erwerb weiterer Qualifikationen in diesem Berufsbild finanziell zu unterstützen und zu begleiten. Das heutige Stiftungsvermögen ist durch das bescheidene Leben beider Stifter auf einen Umfang angewachsen, der dies seit vielen Jahren ermöglicht.

Walter und Margarete Müllers Wunsch auch nach ihrem Tod hinaus für andere Antrieb und Vorbild zu sein, erfüllt sich daher mit dem Bestehen der Stiftung seit 1989.

 

Walter und Margarete Müller